Neue Abmahnrisiken durch Social Media, Homeoffice und KI-Tools

Die zunehmende Digitalisierung des Arbeitsalltags bringt neue arbeitsrechtliche Konflikte und Abmahnungsrisiken mit sich. Eine Abmahnung dient als förmliche Rüge eines Arbeitgebers für konkrete Pflichtverletzungen und ist meist die Voraussetzung für eine verhaltensbedingte Kündigung. Für eine rechtliche Wirksamkeit muss das Fehlverhalten exakt beschrieben und eine deutliche Warnung vor Konsequenzen ausgesprochen werden. Im Bereich Social Media drohen rechtliche Folgen, sobald private Posts oder Kommentare einen Bezug zum Job aufweisen. Das betrifft vor allem Beleidigungen gegen Kollegen oder die Preisgabe von internen Geschäftsgeheimnissen. Im Homeoffice gelten alle arbeitsvertraglichen Pflichten unverändert weiter. Verstöße gegen Arbeitszeiten, mangelnde Erreichbarkeit sowie Missachtungen des Datenschutzes können hier schnell sanktioniert werden. Beim Einsatz von KI-Tools wie ChatGPT besteht das Risiko, unbemerkt vertrauliche Firmendaten in externe Systeme einzugeben. Auch die ungeprüfte Übernahme fehlerhafter KI-Inhalte stellt eine abmahnfähige Pflichtverletzung dar. Beschäftigte sollten daher stets bestehende interne Richtlinien und Guidelines beachten. Erhaltene Abmahnungen erweisen sich in der Praxis aufgrund ungenauer Vorwürfe oder falscher Tatsachen häufig als fehlerhaft. Betroffene Arbeitnehmer sollten die Vorwürfe umgehend dokumentieren und gegebenenfalls eine Gegendarstellung einreichen. Unter bestimmten Voraussetzungen lässt sich eine unberechtigte Rüge komplett aus der Personalakte entfernen. Eine frühzeitige rechtliche Prüfung schafft Klarheit und sichert die eigene Ausgangsposition.

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Die Probleme bei der Leistungsmessung im Büro

In wirtschaftlichen Krisenzeiten führen viele Unternehmen wieder verstärkt Performance-Management-Systeme zur Bewertung ihrer Angestellten ein. Das Ziel dieser Systeme ist es, Mitarbeiter in regelmäßigen Abständen individuell zu beurteilen, zu belohnen oder zu bestrafen. Am anschaulichen Beispiel von buddelnden Kaninchen lässt sich jedoch zeigen, wie schwer eine faire Definition von Leistung ist. Es stellt sich sofort die Frage, ob man das reine Arbeitsvolumen oder eher die Qualität des Ergebnisses messen sollte. Neben der reinen individuellen Leistung existiert in Gruppen zudem die oft wichtigere Kontextleistung, wie etwa das Warnen vor Gefahren oder das Sichern des Teamfriedens. Ein weiteres Problem ist die Sympathie, da zutraulichere Individuen bei einer Bewertung meist unbewusst bevorzugt werden. Aus psychologischer Sicht droht zudem der sogenannte Korrumpierungseffekt, welcher die Leistung senkt, wenn innere Motivation durch äußere Anreize ersetzt wird. Da sich gesetzte Belohnungen schnell abnutzen, müssen Arbeitgeber zudem immer größere Anreize schaffen. Individuelle Bonuszahlungen bergen außerdem die Gefahr, dass die Kooperation innerhalb des gesamten Teams massiv leidet. Wissenschaftliche Studien belegen folglich, dass die messbare Wirksamkeit solcher Kontrollsysteme in modernen Organisationen gegen null geht. Am Ende steht der Verdacht, dass diese Systeme in Krisen oft nur aus Machtgründen eingeführt werden, um Führungsstärke zu demonstrieren.

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Informationspflicht bei einer Heirat im Job

Eine Hochzeit gilt zwar als private Angelegenheit, ist jedoch für den Arbeitgeber eine wichtige Information. Eine direkte gesetzliche Meldepflicht für die Ehe an sich existiert im Arbeitsrecht zwar nicht. Relevant wird die Heirat allerdings sofort bei der Entgeltabrechnung des Angestellten. Nach der Eheschließung erfolgt automatisch eine Einstufung in die Steuerklasse IV. Das deutsche Steuersystem unterscheidet bei den Klassen gezielt zwischen Alleinstehenden und verheirateten Personen. Daher muss der Chef über die neue Lebenssituation informiert werden, um das Gehalt korrekt abzurechnen. Besondere Aufmerksamkeit ist geboten, wenn sich durch die Heirat der Nachname ändert. Ein angenommener neuer Name darf im Berufsumfeld nicht einfach verschwiegen werden. Im rechtlichen Kontext besitzt ab dem Zeitpunkt der Eheschließung ausschließlich der neue Name Gültigkeit. Wer im geschäftlichen E-Mail-Verkehr weiterhin mit dem alten Geburtsnamen signiert, handelt laut Rechtsexperten ordnungswidrig. Unter bestimmten Umständen kann ein solches Verhalten sogar als Straftat gewertet werden.

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KI-Infrastruktur treibt den Hardware-Markt auf Rekordkurs!

Die immense Nachfrage nach KI-Chips verschiebt den Branchenfokus massiv in Richtung Rechenzentren. Weil Spitzenkomponenten immer teurer werden, hebt Marktführer NVIDIA die Preise an. Die Board-Preise für die kommenden Flaggschiffe der GPU Serie RTX 5090 steigen um rund 300 Euro. Gleichzeitig bleiben selbst ältere Beschleuniger-Hardware extrem wertvoll und knapp.

Herausforderer AMD profitiert ebenfalls stark und erobert enorme Marktanteile im Server-CPU-Sektor. Mit Rekord-Umsätzen im Rücken treibt AMD bereits die Entwicklung der neuen Zen-7-Architektur voran. Neben reiner Rechenpower rückt auch die hardwarebasierte Enterprise-Sicherheit in den Fokus. Fortinet integriert dafür Echtzeit-Schutz direkt in NVIDIAs neue Blackwell-Plattformen.

Geopolitisch passen sich die globalen Lieferketten rasant an. Chinesische Giganten wie Alibaba und Tencent forcieren die Massenproduktion eigener KI-Chips. Parallel verdoppelt Arm seine Bestellungen für AGI-fähige Prozessoren auf zwei Milliarden Euro. Die Branche steht vor dem Spagat zwischen explodierenden Fertigungskosten und dem unaufhaltbaren KI-Hunger.

Merkt Ihr die allgemein steigenden Hardware-Preise auch bereits in Eurem Firmen Umfeld?

Vorläufiges, offizielles Wahlergebnis 2026

Die Betriebsratswahl 2026 ist zu Ende, die vollständige Auszählung der Stimmen und die Sitzverteilung der beiden Listen wurde durch den Wahlvorstand bestätigt und offiziell bekannt gegeben:

Die Wahlbeteiligung in Fürth lag bei 55,15% (385 abgegebene Stimmen (358 gültige) bei 698 Wahlberechtigten); die insgesamt 15 zu vergebenden Sitze des neu gewählten Gremiums verteilen sich wie folgt:


Liste1: IGM erhält 9 Sitze (3 Frauen, 6 Männer)
Liste2: partner@Atos erhält 6 Sitze (4 Frauen, 2 Männer)

partner@Atos hat mit eurer Unterstützung seinen Anteil von 36,8% auf nunmehr 43,01% steigern können, ein weiteres Plus von 6,21% im Vergleich zur letzten Wahl! Natürlich erwarten und fordern wir eine dem entsprechende Berücksichtigung im Gremium, in den GBRen und auch in den einzelnen Ausschüssen.

Vielen, vielen Dank für eure tolle Unterstützung und für euer Vertrauen in uns für die kommenden vier Jahre!

Realismus und Verantwortung

Unternehmen verändern sich – gerade in einer dynamischen Branche wie der IT.

Unsere Überzeugung ist: Ein Betriebsrat hilft niemandem, wenn er Probleme schönredet. Genauso wenig hilft es, Veränderungen grundsätzlich abzulehnen.

Unser Ansatz ist ein anderer: Entwicklungen realistisch einordnen und dafür sorgen, dass Veränderungen fair gestaltet werden und Perspektiven für die Beschäftigten entstehen.

Dafür steht partner@Atos.

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Wer wir sind und warum wir antreten

In drei Wochen findet bei Atos in Fürth die nächsten Betriebsratswahlen statt.

Als Liste partner@Atos treten wir an, weil wir überzeugt sind: Gute Betriebsratsarbeit braucht vor allem eines – Kolleginnen und Kollegen, die den Arbeitsalltag im Unternehmen kennen und die Anliegen der Beschäftigten ernst nehmen.

Wir stehen für einen pragmatischen Ansatz: Probleme offen ansprechen, Entwicklungen realistisch bewerten und gemeinsam Lösungen finden.

Hier auf unserer Internetseite stellen wir euch unserestellen wir euch unsere Themen, Aktivitäten sowie unsere Kandidatinnen und Kandidaten (passwortgeschützt) für die BR-Wahl 2026 vor.

Ein Betriebsrat für den Alltag der Kolleginnen und Kollegen

Betriebsratsarbeit besteht nicht nur aus großen Themen oder strategischen Diskussionen.

Oft sind es ganz konkrete Fragen aus dem Arbeitsalltag, mit denen Kolleginnen und Kollegen Unterstützung suchen: Projektbelastung, Veränderungen im Unternehmen oder persönliche Entwicklungsmöglichkeiten.

Als Liste partner@Atos stehen wir für eine Interessenvertretung, die erreichbar ist und zuhört. Viele Themen lassen sich am besten im direkten Gespräch klären.

Wenn euch etwas beschäftigt, sprecht uns an – wir nehmen eure Anliegen ernst.

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Zukunft sichern durch Qualifizierung

Technologien wie Cloud, Cybersecurity oder Künstliche Intelligenz verändern unsere Branche bereits heute spürbar. Viele Rollen entwickeln sich weiter, neue Fähigkeiten werden wichtiger.

Für uns ist deshalb klar: Qualifizierung spielt eine zentrale Rolle für die Zukunft der Beschäftigten. Programme und Budgets für Weiterbildung sind eine wichtige Grundlage – entscheidend ist aber auch, dass diese Möglichkeiten aktiv genutzt werden können.

Unser Ziel als von partner@Atos ist ein Betriebsrat, der sich dafür einsetzt, dass Qualifizierung und berufliche Entwicklung im Unternehmen konsequent unterstützt werden.

Denn eines gilt mehr denn je: Qualifizierung heute ist der beste Schutz für die Arbeitsplätze von morgen.

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