{"id":2835,"date":"2026-07-30T10:00:00","date_gmt":"2026-07-30T08:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.partner-atos.de\/?p=2835"},"modified":"2026-06-15T10:16:38","modified_gmt":"2026-06-15T08:16:38","slug":"keine-lohnfortzahlung-bei-nahtlosen-folgeerkrankungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.partner-atos.de\/?p=2835","title":{"rendered":"Keine Lohnfortzahlung bei nahtlosen Folgeerkrankungen"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Im Falle einer Arbeitsunf\u00e4higkeit sind Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet, den Lohn f\u00fcr bis zu sechs Wochen weiterzuzahlen. Folgt jedoch eine neue Erkrankung direkt auf die erste, stellt sich oft die Frage nach einem erneuten Zahlungsanspruch. Das Bundesarbeitsgericht stellt hierzu klar, dass bei nahtlos ineinander \u00fcbergehenden Krankheiten kein neuer Anspruch auf sechs Wochen Entgeltfortzahlung entsteht. Rechtlich wird dies als einheitlicher Verhinderungsfall gewertet, bei dem die Lohnfortzahlung auf insgesamt maximal 42 Kalendertage beschr\u00e4nkt ist. Ein neuer Anspruch auf Entgeltfortzahlung lebt nur dann auf, wenn zwischen den beiden unterschiedlichen Diagnosen eine tats\u00e4chliche Arbeitsf\u00e4higkeit bestand. Die volle Beweislast f\u00fcr die zwischenzeitliche Genesung liegt im Streitfall komplett beim erkrankten Arbeitnehmer. Das blo\u00dfe Vorlegen einer neuen Krankschreibung mit einer anderen Diagnose reicht daf\u00fcr als Nachweis keineswegs aus. Vielmehr m\u00fcssen die behandelnden \u00c4rzte explizit dokumentieren, dass die vorherige Erkrankung vor dem Auftreten der neuen vollst\u00e4ndig ausgeheilt war. K\u00f6nnen Angestellte diesen medizinischen Nachweis nicht l\u00fcckenlos erbringen, darf der Arbeitgeber die Lohnzahlung f\u00fcr die Folgezeit verweigern. In einem solchen Fall m\u00fcssen Betroffene dann direkt Krankengeld bei ihrer zust\u00e4ndigen Krankenkasse beantragen. Handelt es sich hingegen um dieselbe Grunderkrankung, entsteht ein neuer Anspruch ohnehin erst nach einer Wartezeit von mindestens sechs Monaten<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Besuche uns auch auf LinkedIn.<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-full is-resized\"><a href=\"https:\/\/www.linkedin.com\/in\/christoph-dorn-ba1888263\/recent-activity\/all\/\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"30\" height=\"31\" src=\"https:\/\/www.partner-atos.de\/wp-content\/uploads\/2025\/02\/LinkedIn-Logo-30x30-1.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-1973\" style=\"width:42px;height:auto\"\/><\/a><\/figure>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Falle einer Arbeitsunf\u00e4higkeit sind Arbeitgeber gesetzlich dazu verpflichtet, den Lohn f\u00fcr bis zu sechs Wochen weiterzuzahlen. Folgt jedoch eine neue Erkrankung direkt auf die erste, stellt sich oft die Frage nach einem erneuten Zahlungsanspruch. Das Bundesarbeitsgericht stellt hierzu klar, dass bei nahtlos ineinander \u00fcbergehenden Krankheiten kein neuer Anspruch auf sechs Wochen Entgeltfortzahlung entsteht. Rechtlich &hellip; <\/p>\n<p class=\"link-more\"><a href=\"https:\/\/www.partner-atos.de\/?p=2835\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">\u201eKeine Lohnfortzahlung bei nahtlosen Folgeerkrankungen\u201c <\/span>weiterlesen<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":4,"featured_media":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":["post-2835","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-allgemein"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.partner-atos.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2835","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.partner-atos.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.partner-atos.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.partner-atos.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/4"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.partner-atos.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=2835"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.partner-atos.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2835\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":2836,"href":"https:\/\/www.partner-atos.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/posts\/2835\/revisions\/2836"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.partner-atos.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=2835"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.partner-atos.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcategories&post=2835"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.partner-atos.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Ftags&post=2835"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}