Update zur Rufbereitschaftsverhandlung

Nach langer Überlegung über mehr als 4 Monate haben sich nun die beiden Betriebsratseinheiten dazu entscheiden, dem Arbeitgeber ein erneutes Angebot zu übermitteln, damit evtl. der Gang in die Einigungsstelle vermieden wird. Dieses „Angebot“ liegt nochmals etwa 10% über der letzten Zusage des Arbeitgebers (welche sich mit euren Vorstellungen bereits gedeckt hat) und 20% unter der letzten Forderung des Betriebsrats liegt. Jetzt werden sich die betroffenen Kollegen natürlich fragen, warum es zu diesem Sinneswandel kommt. Wir können auch nur Vermutungen anstellen, aber scheinbar möchten einige Betriebsräte nach zweijähriger Verhandlung nun direkt vor der anstehenden BR-Wahl das Thema abschließen um vielleicht noch ein paar Punkte gut zu machen. Das hätte man unserer Meinung nach auch schon viel früher und v.a. erfolgreicher im Sinne der betroffenen Mitarbeiter gestalten können. Schade! Die betroffenen Kollegen bekommen immer noch nicht mehr Geld für ihre erbrachte Leistung, obwohl der Arbeitgeber längst mehr bezahlen würde…